“Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, der wird nie wieder Durst bekommen. Dieses Wasser wird in ihm zu einer Quelle, die unaufhörlich fließt und bis ins ewige Leben hinein sprudelt.“

Veröffentlicht von Administrator (admin) am 17.3.2017
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Joh 5,14

 

Liebe Mitchristen,

Eine Geschichte der Bekehrung lesen wir in dem Evangelienabschnitt vom Sonntag, der uns von der Begegnung von Jesus mit der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen erzählt. Sie ist kunstvoll in Szene gesetzt, Alltagsdenken und Glaubensfragen werden immer wieder miteinander verknüpft. Aus einer zufälligen Begegnung wird Verwunderung, Interesse, Sehnsucht, Offenheit, Bewunderung und Vertrauen, Formulierung von Glaubenshoffnung, Gefühl der Gottesnähe, Glaubensverkündigung und Glaubensgemeinschaft – Schritt für Schritt. Es lohnt sich, diesen Abschnitt einmal aus der Sicht dieser Stichwörter zu lesen und die einzelnen Schritte zu benennen. Gleichzeitig darf aber jeder auf seinen eigenen Glaubensweg schauen. Wir werden dabei spüren, dass es immer Jesus selbst ist, der mit mir redet, schon die ganze Zeit, in der ich mich mit dem Glauben auseinandersetze. Durch die Taufe ist er, Jesus, in mir zur sprudelnden Quelle geworden.

Vielleicht ist diese Quelle in mir nur etwas verstopft oder gar verschüttet. Da muss ich mich dann an die Arbeit machen, damit sie wieder sprudeln kann. Das darf jeder in dieser Fastenzeit tun. Für diese Woche möchte ich dazu nur diesen konkreten Vorschlag machen:

„Den Tag am Morgen mit einem Kreuzzeichen mit Weihwasser beginnen.“ Mehr nicht.

Allen eine gute Woche.


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