Sie wird ihm den Namen Immanuel – Gott mit uns – geben.

Veröffentlicht von Administrator (admin) am 16.12.2016
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Jes 7, 14


Liebe Mitchristen,

an diesem vierten Adventssonntag feiern wir nun schon den 21. Tag des Advent. Dieser ist gleichsam „volljährig“ geworden. Sind wir als adventliche Menschen ebenfalls „erwachsen“  geworden, also Menschen, die es verstanden haben, was es heißt, auf die neue Begegnung mit Jesus Christus zu warten?

Jesaja verheißt in der Lesung die Geburt eines Kindes, in dem Gott zu den Menschen kommt. Immanuel soll es heißen, „Gott mit uns“. Gott macht also wahr, was er versprochen hat. Er ist da.

Josef, der Bräutigam der Maria, zeigt, wie adventlich „erwachsene“ Menschen sich verhalten: behutsam und rücksichtsvoll gegenüber ihre Mitmenschen und offen und vertrauensvoll gegenüber Gott. Der Traum des Josef, und die darin geschilderte Begegnung mit dem Engel, gleicht der Verkündigungsszene von Nazaret. Wie Maria, ist Josef offen für das, was Gott mit seinem Leben vorhat. Selbst in einer äußerlich schwierigen Lage vertraut er allein auf Gott.

Vertrauen ist die Tür zu Gott. Offenheit ist die Tür zu Weihnachten: Das Wichtigste an Weihnachten machen wir nicht selbst – es wird uns geschenkt. - Bin ich bereit, mich von Gott an Weihnachten beschenken zu lassen?

Allen eine gute Zeit in der vierten Adventswoche.


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